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The Missing 1993 Mogadishu Little Bird After Action Report

October 3, 1993. Most know it as “Black Hawk Down”. Now, a new report using the “Little Bird” Night Stalkers perspective sheds light on a long forgotten and missing After Action Report.

Source: “Guns Over Mogadishu: AH-6 Story”, Carpe Noctem, June 2026

American forces launched rapidly in Somalia at 15:32, because the two target lieutenants had just been located an hour earlier at a known residence. This is how the daylight deployment window was set.

And then a deadly analytic mistake was made in the plan. During daylight in a dense city, the discrimination and survivability objectives were placed in direct opposition. To put fire down that spares noncombatants, aircraft must engage low and slow enough to see what they would be shooting at. Low and slow in a daytime Bakara Market is the maximally exposed profile, and the minimum of survivability. One orbit could never achieve both the civilian protective order and the soldier survival requirement.

Source: “Guns Over Mogadishu: AH-6 Story”, Carpe Noctem, June 2026

This was especially true because, as was well known at the time, Mohamed Farrah Aidid’s forces were trained on RPG shots at low and slow moving helicopters. It’s a tragically obvious mix, and not just today in retrospect.

The MH-60 were the wrong platform, pushed into the wrong orbit ring. And daylight should have made the entire protection decision incoherent. Any shoot down of one converts any rapid extraction force into a prolonged urban battle and siege warfare subjecting hundreds of civilians to heavy automatic weapons, cannons and rockets. And that’s exactly what happened.

Ordering very discriminate fire eroded the conditions for survivability of those teams, which is how top professionals were forced into a mass casualty disaster. The high volume of indiscriminate fire, from surrounded forces trying to hold out for rescue, was the result. Estimates are that around 300 people were killed, with more than double that wounded. The exact opposite of task force doctrine, was created by a simple error made in task force doctrine.

The Little Bird perspective coming out now proves that the controlled raid should have been a fixed duration and a fixed footprint, nothing else. The Black Hawk deployment into clear skies filled with RPGs is what converted it to a crash recovery with open-ended battle that sprawled across blocks of housing and pulled crowds toward the wreckage, with an expanding urban firefight; generating the worst possible environment for civilian survival.

The impossible choice that was pushed on troops, clearly meant to spare civilians, instead only raised the probability of the one event that guaranteed mass civilian death. Self-defeating at the second order.

Papers, Please: Wem seine Browser-Engine is det eijentlich?

Wer in Berlin ‘n Reisepass beantragt, seine Steuer über ELSTER abjibt, sich ‘n Termin im Bürgeramt erkämpft oder sich bei seine Krankenkasse einloggt, macht det allet inne Rendering-Engine, die er nich kontrolliert, nich prüfen kann un die sich über Nacht von ‘nem Server an de amerikanische Westküste neu schreibt. Die Browser-Engine is det meistverbreitete Stück ausländische Software im janzen öffentlichen Leben von Deutschland. Un uff keener einzijen Liste für kritische Infrastruktur steht se druff. Komisch, wa?

Det Ding, det keener uff de Liste setzt

KRITIS, det deutsche Regelwerk für kritische Infrastruktur, det det BSI beaufsichtigt, zählt allet uff: Strom, Wasser, Essen, Telefon, Jesundheit, Jeld un Verkehr. NIS2 hat den Kram europaweit noch breiter jemacht. Un die Browser-Engine? Die is der Türöffner zu jedem von die Sektoren — die Schicht, über die der Bürjer an die janzen Dienste überhaupt rankommt — un se steht außerhalb von allet, wat wir je injestuft ham. Na, dufte.

Drei Engines fahren det offene Web. Googles Blink schleppt rund drei Viertel vom janzen Verkehr, über Chrome, Edge un fast den janzen Rest. Apples WebKit hat iOS feste inne Hand. Mozillas Gecko, det Herz von Firefox, dümpelt inzwischen unter fünf Prozent rum. Alle drei werden aus de USA jesteuert. Det Tech-Souveränitätspaket von de EU-Kommission vom Juni 2026 jibt selba zu: Bei de wichtijen digitalen Sachen hängt die Union zu über achtzig Prozent an Quellen außerhalb von Europa. Achtzig Prozent! Det is keene Abhängigkeit mehr, det is ‘ne Beziehung.

Un nu kommt’s: Det is keene Eigentumsangst. Det is ‘n offenet Scheunentor inne Governance. ‘Ne Engine, die sich selba aktualisiert, is ‘n ferngesteuerter Schreibkanal in jeden öffentlichen Rechner, der se laufen lässt: Wer den Update-Server hat, entscheidet, wat heute Nacht uff die Kisten draufkommt. Beim Stromzähler oder de Telefonvermittlung würdn wa det nie un nimma dulden. Aba bei de Schicht, über die der janze Staat seine Bürjer trifft, da drücken wa beede Oogn zu — weil et ja „läuft”. Genau so sieht jede vereinnahmte Infrastruktur aus. Bis zu den Tach, wo se nich mehr läuft.

Drei Engines — zwee baust de nie selba

Nimm die Romantik aus det Wort raus, denn is ‘ne Engine ‘n Haufen aus sieben Teilen in eener Schleife: Netzwerk, HTML-Parsing, det DOM, die CSS-Kaskade mitsamt Style-Berechnung, det Layout, Rendering un Compositing, un die Bindings, die JavaScript an den Baum koppeln. Der Trick is, zu kapieren: Die tiefsten un teuersten von die Teile sind Stangenware. ‘Ne JavaScript-Engine, ‘n Stack für Textshaping un Font-Rasterung un die GPU-Primitiven unterm Rendering — det sind jeweils Jahrtausende Arbeit, un se nachzubauen bringt dir exakt null Souveränität. Keener kontrolliert det Web, bloß weil er ‘n Font-Rasterizer besitzt. Quatsch.

Wat dir wirklich jehört — det souveräne Tafelsilber — det is die Layout-Engine, die Rendering-Pipeline un die Sicherheitsjrenze drumrum. Det is der Teil, für den sich Kohle lohnt, un den baust de nich uff de jrüne Wiese neu. Servo jibt’s nämlich schon: ‘ne speichersichere Engine in Rust, verwaltet von de Linux Foundation Europe, von ‘nem fünfköpfijen Team bei Igalia von 41 uff 62 Prozent inne Web Platform Tests jehievt, mit ihrem ersten jetaggten Release 2026. ‘Ne deutsche Engine is also ‘n Problem von forken un bezahlen — uff europäischem Fundament, nich uff’m leeren Blatt. Die janze Rechnung, inklusive de Kosten weiter unten, steht in diesem richtig juten Realitätscheck zu Browsern un Souveränität.

Die Einkoofsliste, allet uff Rust

Hier is der Stack, den ‘n Jeldjeber wirklich bezahln soll — ausjesucht nach eener einzijen Regel: keen amerikanischer Plattform-Gatekeeper in keenem tragenden Teil.

Teilsystem Souveräne Wahl Wat et ersetzt
Sprache Rust Speichersicherheit als Basis — un det janze Ökosystem druntern
JavaScript-Engine Boa V8 (Google), JavaScriptCore (Apple), SpiderMonkey (US)
GPU-Rendering un Compositing WebRender + wgpu Skia un plattformeijene Grafik-Stacks
TLS rustls Googles BoringSSL, OpenSSL
Layout selba jebaut, uff’m Taffy-Jerüst für Flexbox/Grid det eene Teil, det dir keener verkooft
Text un i18n rustybuzz, fontations, ICU4X HarfBuzz, FreeType, ICU (die alten C-Klamotten)
Barrierefreiheit AccessKit die Accessibility-APIs von de Plattform
Basis-Codebasis Servo ‘ne Neuentwicklung von janz unten

Die eene Komponente, die entscheidet, ob det Wort „souverän” den Realitätscheck übersteht, is die JavaScript-Engine. Bettste Googles V8 oder Apples JavaScriptCore ein, denn haste die Abhängigkeit bloß mit ‘nem netteren Logo neu uffjebaut — schöner Unsinn. Mozillas SpiderMonkey is die ehrliche Brücke — offen, einbettbar, der schnellste Weg zu ‘nem laufenden Browser —, aba et bleibt Code aus de USA. Boa is det Ziel: ‘ne einbettbare Engine in Rust, MIT-lizenziert, von ‘ner Community jepflegt, un schon bei rund 94 Prozent Konformität in Test262, der offiziellen ECMAScript-Suite. Die is weiter, als ihr keener zutraut — ihre Temporal-Bibliothek für Datum un Zeit is so jut, dass V8 selba se inzwischen benutzt. Stell dir det ma vor. Der Abstand zu V8 un SpiderMonkey is echt, aba der liegt inne reine Jeschwindigkeit un in den tausend Sonderfällen, nich inne Korrektheit. Un jenau son Abstand is die Art Arbeit, die ‘ne staatliche Initiative jut hinkriegt: bejrenzt, bezahlbar, keen Hexenwerk. Bezahl Boa uff Web-Niveau hoch, un de JavaScript-Schicht vom europäischen Stack hat überhaupt keenen fremdjesteuerten Code mehr drin. Fertig.

Wo die Kohle wirklich hinjeht

Det ehrliche Bild vom Engineering is det Jejenteil von beängstijend. Fast allet uff der Liste is entweda Stangenware, die de eenmal einbaust, oder ‘n bejrenztet Problem, det de eenmal löst. Et jibt jenau eene Hürde, die sich nur langsam mit Jeld wejkoofen lässt, un det is die Web-Kompatibilität — konkret: et muss laufen wie Chrome. Layout is an de Ränder schlampig spezifiziert, un so heißt „korrekt” inne Praxis: „benimmt sich wie Blink, ooch da, wo Blink von de Norm abweicht” — weil die Websites von de janzen Welt jejen Chrome jetestet werden un nich jejen die Spezifikation. Da jibt’s keene elejante Abkürzung. Det is langes, sturet Jejentesten jejen die Web Platform Tests, un da wird uff Dauer der Löwenanteil von de Arbeit drinstecken. Punkt.

Zwee andere Probleme sind wirklich knifflig, un beede sind Sicherheitsprobleme, wo ‘ne Rust-Engine besser sein kann als die etablierten Dinger, statt nur hinterherzurennen: die Renderer-Sandbox un die Vertrauensjrenze zwischen ihr un dem privilejierten Prozess — un die Lebensdauer von de DOM-Objekte, die der JavaScript-Garbage-Collector verfolgt, die klassische Quelle von ausnutzbaren Use-after-free-Fehlern, jejen die Speichersicherheit überhaupt erst erfunden wurde.

Die Kohle für den janzen Spaß? Wird uff grob 50 bis 70 Millionen Euro im Jahr jeschätzt — für Entwickler, Tests, Sicherheitsaudits un Standardarbeit. Stell det neben det 7,8-Milliarden-Budget von de Europäischen Weltraumorjanisation oder die 300 Milliarden, die det EuroStack-Vorhaben in digitale Infrastruktur stecken will — denn is ‘ne Browser-Engine ‘n Rundungsfehler. Anne Kohle hat’s nie jelejen. Et liejt anne Dauerhaftigkeit: ‘ne Engine is keen Projekt, det fertig wird, sondern ‘ne Verpflichtung, die det Ministerium überleben muss, det se bezahlt hat.

Inne öffentliche Hand — un zwar föderal

Deutschland baut schon souveräne öffentliche Software, un zwar schon föderal. ZenDiS, det Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung — ‘ne bundeseijene Jesellschaft, Ende 2022 jejründet un ausdrücklich uffm Weg zu ‘ner jemeinsamen Bund-Länder-Körperschaft — fährt openCode, die Code-Schmiede vom öffentlichen Sektor, un openDesk, die souveräne Alternative zu Microsoft 365. Als die Chefs von alle sechzehn Länder zur Ministerpräsidentenkonferenz zusammenkamen, ham se openDesk benutzt — ‘ne Woche nachm Start. Un uff EU-Ebene formt sich der Apparat ooch schon: ‘n EU-Konsortium für digitale Infrastruktur un digitale Jemeinjüter, wo ZenDiS un die deutsche Sovereign Tech Agency die ersten Projekte stemmen solln. Det Chassis, det ‘ne Browser-Engine bräuchte, is halb jebaut, bevor eener ‘ne Zeile Layout-Code jeschrieben hat. Is doch wat.

Also stell die Engine dahin, wo der Rest vom souveränen Stack sowieso wohnt: een Upstream, sechzehn Verwalter. Eene einzije föderale Browser-Behörde würde jenau det wiederherstellen, wovor man wejrennt — eenen einzijen Punkt, wo se politisch zujreifen können, un eenen einzijen Explosionsradius für jede Sicherheitslücke. ‘N föderalet Modell, uff Länderebene jepflegt, verteilt die Sicherheitsprüfung, passt zu de Subsidiarität, uff der der deutsche Staat jebaut is, un sorgt dafür, dass keen einzelnet Ministerium un keen einzelnet Unternehmen die Schlüssel hält. Engines sammeln sich nich bei Google, weil’s für alle andern unmöglich wäre. Sondern weil sonst keener bereit war, für Dauerhaftigkeit zu blechen. ‘N föderaler öffentlicher Auftrag is die eene Struktur, die Dauerhaftigkeit bezahlen kann, ohne ‘n neuet Monopol unter europäischer Flagge hochzuziehn.

Un nu Butter bei die Fische, wat det wahre Risiko anjeht: Det is nich technisch. Deutschlands eijene Open-Source-Versuche sind schon ausjebremst worden, weil Bundesressorts ihre alten Verträge jeschützt ham — netzpolitik hat dokumentiert, wie jenau dieser Behörde der Rotstift anjesetzt wurde. Die Jefahr für ‘ne deutsche Engine is die Vergabepolitik im eijenen Laden. Rust war’s nie.

‘Ne Republik, die ihre eijene Regierung nich in ‘nem Browser darstellen kann, den se selba kontrolliert, hat den Vordereingang schon längst ‘nem andern inne Hand jedrückt. Die Standards sind offen, die Sprache is Rust, det Fundament is Servo, die JavaScript-Engine is Boa, un det Chassis zum Verwalten steht ooch schon da. Forkt det Ding. Bezahlt et. Schreibt et inne KRITIS. Un die Schlüssel — die kriejn die Länder.

Für meinen Großonkel Lutz und seine Familie, 1941 – die wir nicht mehr aus Berlin herausholen konnten, bevor sie wegen der Angaben in ihren Papieren getötet wurden.

Elon Musks Jagd auf Migranten: Kann Belfast ihn zur Rechenschaft ziehen?

Elon Musk ist ein Produkt eines Staates, der als permanente Menschenjagd organisiert war. Das Apartheid-Südafrika funktionierte mit Passgesetzen, Rassenregistern und einem Sicherheitsapparat, dessen tägliche Arbeit darin bestand, eine rassifizierte Bevölkerung durch die Straßen zu verfolgen.

Er beobachtete nicht von außen. Er änderte sich nicht erst spät im Leben. Sein Großvater mütterlicherseits, Joshua Haldeman, entschied sich sehr bewusst dafür und half wohl, ihn in diese Richtung zu führen.

Elon Musks Großvater macht Schlagzeilen mit rassistischer “Technokratie”. Quelle: The Leader-Post, Regina, Saskatchewan, Kanada, Di., 8. Okt. 1940, Seite 16

Haldeman floh aus Kanada, nachdem er als Staatsfeind verhaftet worden war, ein Anhänger Hitlers, und ging, um das Apartheid-Südafrika mit aufzubauen; nach Darstellung der Familie sei er in seiner Unterstützung der Apartheid “fanatisch” und dem Nationalsozialismus zugeneigt gewesen.

Der Mann, der Elon Musk von früher Kindheit an offenbar am stärksten prägte, war ein Verschwörungstheoretiker mit einer These: dass das Apartheid-Südafrika dazu bestimmt sei, die “weiße christliche Zivilisation” gegen eine internationale Verschwörung jüdischer Bankiers zu führen, die, in seinen Worten, die Horden farbiger Menschen kontrollierten. Die Doktrin vom Großen Austausch, niedergeschrieben eine Generation, bevor es den Begriff gab.

Die Haltung der Familie gegenüber ihrer Vorstellung von den Gejagten ist in Errols eigenen Worten belegt. Als er in Privatflugzeugen über das Gebiet flog, beschrieb er die Menschen unter sich als wilde Menschen unter den wilden Tieren und den vielen Dingen, die einen töten können. Das ist das Weltbild, das Musk aufnahm, bevor er selbst dafür eintreten konnte. Die Gejagten sind keine Menschen. Sie sind Fauna, eine Gefahr, die von oben zu verwalten ist.

Und dann, 1988, als die Apartheid ins Wanken geriet, unter dem Druck von USAID und anderen externen Akteuren, wurde Elon Musk mit Geldsäcken aus dem unrechtmäßig erworbenen Vermögen seiner Familie ausgestattet und ging zunächst nach Kanada, über die Staatsbürgerschaft seiner Mutter, und erreichte 1992 die Vereinigten Staaten, wo er ohne Arbeitserlaubnis gearbeitet haben soll. PayPal verwandelte Apartheid-Vermögen in nicht nachverfolgbares amerikanisches Tech-Eigenkapital und hielt das Gerüst der Menschenjagd intakt.

Wenn heute jemand fragt, was Musk in den sozialen Medien tut, lautet die ehrliche Antwort, dass er die soziale Logik reproduziert, der er immer gefolgt ist, die Logik hinter seiner abrupten Auswanderung 1988. Eine Bevölkerungsgruppe bestimmen. Sie als Bedrohung markieren. Die Menge ausrichten und sagen: jagt.

Das Muster ist beständig, weil die Ideologie ererbt ist, nicht improvisiert. Er verstärkte den Großen Austausch unmittelbar, indem er dessen Verfechtern 2023 schrieb, sie hätten die tatsächliche Wahrheit gesagt.

Er machte Wahlkampf für die AfD, forderte die Deutschen auf, eine von ihm als übermäßig dargestellte Schuld der Vergangenheit abzulegen, bot Alice Weidel eine Bühne und nutzte das größte Megafon der Welt, um eine Partei, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht, näher an die Macht zu bringen. Und der Gleichklang ist schwer zu überhören. Sein Großvater floh aus Kanada nach Südafrika, um die Apartheid mit anzuführen, nachdem seine eigene Bewegung verboten und er wegen ihrer Führung verhaftet worden war.

Hauptredner der AfD-Kundgebung in Deutschland war Elon Musk

Man muss einräumen, dass der Ablauf in Belfast alles andere als ein neuartiges Verhalten ist. Es ist ein Muster, die zweite Aufführung eines Drehbuchs, das Musk im selben Land bereits gespielt hatte, mit demselben Frontmann, Tommy Robinson, knapp zwei Jahre zuvor.

Juli 2024, Southport, drei wurden ermordet. Es verbreitete sich die falsche Behauptung, der Täter sei ein muslimischer Asylbewerber. Musk ließ sich mit Tommy Robinson ein und schrieb dann unter einen Clip der sich ausbreitenden Gewalt, der Bürgerkrieg sei unvermeidlich. Während der Ausschreitungen postete er 46-mal und erzeugte 808 Millionen Impressionen, und Amnesty kam zu dem Schluss, seine Plattform habe eine zentrale Rolle bei der Gewalt von Southport gespielt.

Es war das sechste Mal seit Oktober, dass Elon Musk einen Bürgerkrieg in Europa prophezeite. Das Ergebnis seiner Provokation war genau das, von dem wir alle wissen, dass es daraus folgt: Mobs, die muslimische und migrantische Gemeinschaften ins Visier nahmen, Brandanschläge auf Hotels, in denen Asylbewerber untergebracht waren.

Juni 2026, Belfast. Ein Messerangriff. Derselbe Tommy Robinson gibt den Aufruf aus. Musk verstärkt ihn mit derselben Grammatik wie 2024, der mit zwei Ausrufezeichen versehenen Zustimmung: wiederholt und lautstark protestieren. Er teilt Material, demzufolge Millionen gehen müssten, und schreibt von mordenden Migranten, die Menschen köpfen. Das Ergebnis auf der Straße war diesmal unverkennbar die südafrikanische Jagdlogik: maskierte Männer, die von Tür zu Tür zogen, “Ausländer raus” riefen und Häuser in Brand steckten, in denen sie Einwanderer vermuteten. CCDH kam zu dem Schluss, keine Einzelperson habe es in Belfast stärker verbreitet als Musk.

Keine Einzelperson hat eine größere Rolle bei der Verbreitung dieser Inhalte auf X gespielt als Musk selbst

Von Tür zu Tür. Das ist der buchstäbliche Akt des Jagens. Keine Metapher. Männer, die durch eine Stadt ziehen und nach Angehörigen einer markierten Kategorie suchen, um sie aufzuspüren und auszubrennen. Eine Jagd auf Migranten ist das, was physisch auf der Straße geschah, und Musks Verstärkung war ihr vorgelagert, zum zweiten Mal in derselben Jurisdiktion. Ein Mann, der denselben Ruf zweimal auf dasselbe Ziel ertönen lässt, ist kein unschuldiger Zuschauer der Jagd, die er heraufbeschwört. Die Menge hörte ihn, und die Menge jagt.

Anders gesagt, es gibt keinen Beleg dafür, dass er jemals gesagt hätte: jagt nicht, oder dazu aufgerufen hätte, die Jagd zu beenden, selbst dann nicht, als ihm vorgeworfen wurde, maßgeblich an den Aufrufen dazu beteiligt gewesen zu sein. Die Aufrufe zur Ruhe kamen von der Polizei, der Familie des Opfers und Politikern aller Parteien, niemals von Elon “fight or die” Musk.

Quelle: Irish Examiner

Elon Musk’s Hunt on Migrants: Can Belfast Hold Him Accountable?

Elon Musk is a product of a state organized as a permanent hunt of humans. Apartheid South Africa ran on pass laws, racial registries, and a security apparatus whose daily work was pursuing a racialized population through the streets.

He did not observe from outside. He did not change late in life. His maternal grandfather, Joshua Haldeman, chose it very intentionally and arguably helped lead it that way.

Elon Musk’s grandfather making news with racist “technocracy”. Source: The Leader-Post, Regina, Saskatchewan, Canada, Tue, Oct 8, 1940, Page 16

Haldeman fled Canada after being arrested as an enemy of the state, a supporter of Hitler, and went to help build apartheid South Africa, and by the family’s own account was “fanatical” in support of apartheid and sympathetic to Nazism.

The man apparently most heavily influencing Elon Musk from his early life was a conspiracy theorist with a thesis: that apartheid South Africa was destined to lead “White Christian Civilization” against an International Conspiracy of Jewish bankers controlling, in his phrase, the hordes of colored people. Great replacement doctrine, written down a generation before the term existed.

The family posture toward their vision of the hunted is on record in Errol’s own words. Flying private aircraft over the territory, he described the people below as wild humans among the wild animals and the many things that can kill you. That is the worldview Musk absorbed before he could advocate for it himself. The hunted are not people. They are fauna, a danger to be managed from above.

And then in 1988 when apartheid was faltering, under pressure from USAID and other external actors, Elon Musk was saddled up with bags of cash from his family’s ill-gotten fortunes and left first for Canada on his mother’s citizenship, reaching the United States in 1992, where he is reported to have worked without authorization. PayPal turned apartheid wealth into untraceable American tech equity and kept the human hunting framework intact.

When anyone today asks what Musk does on social media, the honest answer is that he reproduces the social logic he has always adhered to, the logic behind his abrupt migration in 1988. Identify a population. Mark it as threat. Point the crowd and say, hunt.

The pattern is consistent because the ideology is inherited, not improvised. He amplified the great replacement directly, telling its proponents in 2023 that they had spoken the actual truth.

He campaigned for the AfD, told Germans to set down what he framed as excessive past guilt, platformed Alice Weidel, and used the largest megaphone on earth to push a party under Verfassungsschutz observation closer to power. And the rhyme is hard to miss. His grandfather fled Canada for South Africa, to help lead apartheid, after his own movement was banned and he was arrested for running it.

The AFD (Nazi Party) rally in Germany was headlined by Elon Musk

We have to admit that the sequence in Belfast is far from novel conduct. It is a pattern, the second performance of a script Musk already ran in the same country, with the same frontman, Tommy Robinson, nearly two years earlier.

July 2024, Southport, three were murdered. A false claim spread that the killer was a Muslim asylum seeker. Musk engaged Tommy Robinson, then posted to a clip of the spreading violence that civil war is inevitable. Across the riots he posted 46 times and generated 808 million impressions, and Amnesty concluded his platform played a central role in the Southport violence.

It was the sixth time since October that Elon Musk had forecast civil war in Europe. The result of his provocation was exactly what we all know results from it, mobs targeting Muslim and migrant communities, arson at hotels housing asylum seekers.

June 2026, Belfast. A stabbing. The same Tommy Robinson issues the call. Musk amplifies with the identical grammar he used in 2024, the two-exclamation-mark endorsement: protest repeatedly and loudly. He reposts material reading millions must go and writes about murderous migrants beheading people. The result on the ground this time was unmistakably the South African hunt logic of masked men going door to door, “Foreigners get out,” burning homes they believed housed immigrants. CCDH concluded no individual spread it in Belfast more than Musk.

no individual played a bigger role in spreading this content on X than Musk himself

Door to door. That is the literal act of hunting. Not metaphor. Men moving through a city looking for members of a marked category to find and burn out. A hunt for migrants is the thing that physically happened in the street, and Musk’s amplification stood upstream of it for the second time in the same jurisdiction. A man who sounds the same call at the same target twice is no innocent bystander to the hunt he summons. The crowd heard him, and the crowd hunts.

Or to put it another way, we have no evidence he has ever said do not hunt, or called upon people to stop the hunt, even when he’s being accused of being the one instrumental in calls for it. The calls for calm came from the police service, the victim’s family, and politicians across the parties, never from Elon “fight or die” Musk.

Source: Irish Examiner